Betriebserkundung der Klasse 7d bei der Firma Glock Metallbau
Im Rahmen unseres Unterrichtsfaches BWR besuchte die Klasse 7d die Firma Glock. Das Unternehmen stellt in Donauwörth Türen und Fenster her, ist also ein Fertigungsbetrieb. In der Schule bereiteten wir mit Herrn Hahn diesen Unterrichtsgang vor.
Wir durften uns in Gruppen zu dritt oder viert zusammenschließen und erhielten Arbeitsblätter mit Fragen zu verschiedenen Themenbereichen. Diese sollte uns dann Herr Glock beantworten.
Am Vormittag, den 1. Juli, traf sich die Klasse bereits um 7.55 Uhr auf dem Parkplatz der Firma Glock. Natürlich freuten wir uns auch auf diese Betriebsbesichtigung, insbesondere aber gefiel uns, dass wir kein Mathe und Englisch hatten. Nachdem Herr Hahn unsere Vollständigkeit überprüft hatte, gingen wir mit Herrn Glock Junior, dem Betriebsleiter, hinter das Firmengebäude, da es dort ruhiger war. Er erzählte uns einiges über die Geschichte des Unternehmens. Der Betrieb befindet sich schon seit mehr als 100 Jahren im Familienbesitz. Ursprünglich war die Firma eine Kunstschmiede. Aus dieser Zeit stammen auch die Wand- und Fensterverzierungen am Eingang des Firmengebäudes. Später wurde Stahl verarbeitet, heute fast ausschließlich Aluminium. Der Firmensitz der Firma ist seit 1968 in der Dillingerstraße 45. Hergestellt werden überwiegend Fenster und Türen. Wir erfuhren, dass die Firma Glock bayernweit tätig ist und nur wenige Kunden außerhalb von Bayern beliefert.
Zuerst führte uns Herr Glock in den Eingangsbereich. Dort befindet sich die Verwaltung der Firma. Wir beobachteten drei Frauen bei ihrer Arbeit. Frau Fischer, eine von ihnen, war zuständig für die Lohnabrechnung, Mahnschreiben und die Annahme von Bestellungen. Die zweite war eine junge Frau, die in ihrem ersten Lehrjahr bei der Firma Glock arbeitet und eigentlich alles erledigt, um ihre besonderen Stärken herauszufinden. Die dritte Angestellte überprüfte die Arbeitszeiten der Arbeiter und war zuständig für Kalkulationen . Diese werden benötigt um aufzuzeigen, welche und wie viel an Kosten bereits angefallen waren. Zusätzlich kontrollierte sie den Verbrauch des Materials.
Ein Stockwerk höher arbeitete Herr Gentner. Er war zuständig für den Einkauf, die Arbeitsvorbereitung und die Kalkulation der gesamten Aufträge. Nach der Frage nach den Handelswaren der Firma antwortete er uns, dass es meist Sonnenschutzprodukte wären. Die Firma Glock liefert ihre Erzeugnisse im Normalfall auf Bestellung an die Baustelle und baut sie ein.
Anschließend gingen wir nach unten in die Fertigung. Dort zeigte uns Herr Glock das große Tor für den Wareneingang. Danach zeigte er uns eine moderne CNC-Maschine (Kosten dafür ca. 250.000€), die 3 Arbeitsschritte übernehmen konnte: fräsen, bohren und sägen. Die Maschinen in der Fertigung laufen im Gegensatz zu früher sehr leise. Jedes Jahr wird ein neuer Auszubildender in der Fertigung eingestellt. Der Betrieb hat derzeit insgesamt 25 Mitarbeiter, das Firmengrundstück ist ca. 7.000 m² groß und umfasst davon 3.000m² bebaute Flächen. Ingesamt hat die Firma 5 große und kleine Lieferwagen zur Verfügung. Aufträge kommen meist über öffentliche Ausschreibungen herein. Das bedeutet, dass die Firma Glock keine Werbung für ihre Produkte machen muss. Meist wird nicht an Privatkunden verkauft, sondern an die öffentliche Hand. Derzeitige Aufträge sind Bauten bei der FOS in Donauwörth und Sporthalle am Gymnasium. Der Umsatz beträgt ca. 3 Millionen Euro. Nach einer Stunde war die Besichtigung zu Ende. Herr Glock schenkte jedem einen Meterstab und verabschiedete uns in die Schule.
Daniel Eisen, Johannes Liebhäuser, Dominik Deden (alle 7d)




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